Weise Worte von Karl Marx

7 April 2012 von Administrator Keine Kommentare »

“Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.” – Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 385, 1844

“An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.” – Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 482, 1848

“Die Arbeiter haben kein Vaterland.” – Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 479, 1848

“Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.” – Manifest der Kommunistischen Partei, I. Marx/Engels, MEW 4, S. 462, 1848

Wer das nicht glaubt, lese z.B. A People’s History of the United States

“Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen.” – Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 475, 1848

“Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.” – Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 46, 1846/1932

“Aller Mehrwert, in welcher besondern Gestalt von Profit, Zins, Rente usw. er sich später kristallisiere, ist seiner Substanz nach Materiatur unbezahlter Arbeitszeit.” – Das Kapital. Band I, 16. Kapitel – Verschiedne Formeln für die Rate des Mehrwerts

“Après moi le déluge! [Anm. Wikiquote: Nach mir die Sintflut!] ist der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation.” – Das Kapital. MEW 23, S. 285

In einer höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, nachdem die knechtende Unterordnung der Individuen unter die Teilung der Arbeit, damit auch der Gegensatz geistiger und körperlicher Arbeit verschwunden ist; nachdem die Arbeit nicht nur Mittel zum Leben, sondern selbst das erste Lebensbedürfnis geworden; nachdem mit der allseitigen Entwicklung der Individuen auch ihre Produktivkräfte gewachsen und alle Springquellen des genossenschaftlichen Reichtums voller fließen – erst dann kann der enge bürgerliche Rechtshorizont ganz überschritten werden und die Gesellschaft auf ihre Fahne schreiben: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen! – Kritik des Gothaer Programms, MEW 19, 21

“Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein ‘Marxist’ bin.” – zugeschrieben von Friedrich Engels, in Bezugnahme auf französische Marxisten, Brief von Engels an Konrad Schmidt, 1890, MEW 37, 436
(original franz.: “Tout ce que je sais, c’est que je ne suis pas Marxiste.”)
(engl.: “All I know is that I am not a Marxist.”)

Quelle: Wikiquote

“Stellen wir uns endlich, zur Abwechslung, einen Verein freier Menschen vor, die mit gemeinschaftlichen Produktionsmitteln arbeiten als eine gesellschaftliche Arbeitskraft verausgaben.” – Karl Marx – Friedrich Engels – Werke, Band 23, “Das Kapital”, Bd. I, Erster Abschnitt, S. 49 – 98; Dietz Verlag, Berlin/DDR 1968

Polizeimassagen

2 April 2012 von Administrator Keine Kommentare »

Die Polizei darf dich zum Anlegen von Handschellen geschmeidig prü…. massieren: “Daraufhin habe der Polizist von der antrainierten Methode Gebrauch gemacht, mit bestimmten Schlägen die Muskulatur zu lockern und so den Widerstand zu überwinden. Ein rechtsmedizinisches Gutachten bescheinige, dass diese Schläge nicht heftig gewesen seien.” (Allgemeine Zeitung)

Der grüne Personalzoff

2 April 2012 von Administrator Keine Kommentare »

Der Spiegel schreibt: “Rot-Grün zofft sich ins Abseits [...] Interner Personalzoff lähmt Rote und Grüne, besser könnte es für Angela Merkel nicht laufen.” Wer eine demokratische Urwahl des Spitzenduos bei der auch “ein Nobody aus Baden-Württemberg” antreten kann als “internen Personal-Zoff” bezeichnet, fürchtet wohl auch die Demokratie als “Tyrannei der Masse”, da gibts auch alle paar Jahre so ein Zoff, nennt sich Wahlen…

Die schwarze Null ist machbar

21 März 2012 von Administrator Keine Kommentare »

“Im kommenden Jahr will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Neuverschuldung des Bundes auf 19,6 Milliarden Euro drücken – bei Gesamtausgaben von 300,7 Milliarden Euro” schreibt die taz – ein ausgeglichener Haushalt wäre schon heute möglich!

“Eine ökologische Steuerpolitik ist für uns ein wichtiges Instrument zum Klimaschutz. Der Abbau klimaschädlicher Subventionen steht dabei an erster Stelle. Dazu gehören das Abschmelzen des Dienstwagenprivilegs, weniger Ausnahmen bei der Ökosteuer, die Kerosinbesteuerung oder die Erhöhung der LKW-Maut. Rund € 10 Mrd. ließen sich so realisieren.

Solange die Bundessteuerverwaltung nicht in die Zuständigkeit des Bundes übertragen wird, muss man auf eine effizientere Kooperation der Länder bei der Steuerverwaltung setzen. Das ermöglicht gesamtstaatliche Mehreinnahmen von bis zu € 4 Mrd ermöglichen. Eine Bundessteuerverwaltung bedarf einer Verfassungsänderung, die kurzfristig nicht zu erreichen sein wird. An dem Ziel halten wir dennoch fest.

Unsere Vorstellungen eines leistungsgerechten Steuersystems sind nicht verwirklicht. Weder verheiratet sein noch erben ist etwas, das so wie bisher steuerlich begünstigt gehört. Das Ehegattensplitting begünstigt allein die Ehe, unabhängig davon, ob dort Kinder leben und setzt negative Erwerbsanreize für Frauen. Ein Abschmelzen des Ehegattensplittings kann mindestens € 3,5 Mrd. bringen. Es bleibt unser Ziel, das Ehegattensplitting soweit wie rechtlich möglich zu überwinden.”

+ Steuerausfälle durch Steuersenkung für Hotels 1 Mrd. €

Weitere vorschläge der Grünen könnten genutzt werden um die sozialen Grausamkeiten zurück zu nehmen, Schulden abzubauen oder gestalten zu können…

Kein Täter werden

29 Januar 2012 von Administrator Keine Kommentare »

Nun fasst er einen Entschluss. Er ruft von einer Telefonzelle aus seine Krankenkasse an – aus Angst, durch seine Nummer erkannt zu werden. “Für jemanden wie Sie gibt es keine Hilfe”, wird ihm gesagt. Doch das stimmt nicht. Tobias wendet sich an das “Präventionsprojekt Dunkelfeld (kein-taeter-werden.de)” der Berliner Charité-Klinik.taz

Wer wirklich Opfern helfen möchte, poste keine Folterung-von-Tätern-Bilder auf Facebook, sondern fordere Prävention wie das Projekt Dunkelfeld bundesweit und hilft mit dass Menschen wie Tobias von ihrer Krankenkasse oder ihrem Psychologen Hilfe statt der oben beschriebenen Antwort (oder schlimmeres) erhalten… Hier meine politischen Forderungen zum Thema.

Einige Zeitungsartikel zum Thema Lügner-Wulff, Verschwörungstheoretiker und Public Private Partnership

29 Januar 2012 von Administrator Keine Kommentare »

Gauner muss man Gauner nennen, meint Ulrich Wickert – und ein Lügner wie Wulff Lügner

Da sie mir zu oft begegnen: Ein Artikel über die Psychologie von Verschwörungstheoretikern

Passend dazu: die neue welt ordnung in könig der löwen!1!!1!!

‎”Kritiker sagen, mit der ÖPP Deutschland AG würde erstmals der Staat für den Lobbyismus der Industrie selbst aufkommen.” – geniale Idee

Visualisierung von Parteispenden

4 März 2011 von Administrator Keine Kommentare »

Gut: Die Aufbereitung und Visualisierung von Parteispenden.
Praktischer: Dieses Greasemonkey-Skript, dass ich auf die schnelle zusammengefrickelt habe. Es markiert die FDP und Südwestmetall in Spiegel Online Artikel und gibt eine Warnung aus. Das Ergebnis ist hier zu sehen

// ==UserScript==
// @name FDP und Südwestmetall
// @namespace parteienwatch
// @include http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,404473,00.html
// ==/UserScript==
var b=document.getElementsByTagName("body")[0];
var SucheFDP = b.innerHTML.indexOf("FDP");
var SucheSüdwestmetall = b.innerHTML.indexOf("Südwestmetall");
b.innerHTML = (b.innerHTML).replace( /FDP/, '!Spendenempfängerpartei FDP!' );
b.innerHTML = (b.innerHTML).replace( /Südwestmetall/, '!Parteispender Südwestmetall!' );
if((SucheFDP != -1) && (SucheSüdwestmetall != -1)) alert('In diesem Artikel werden die Spendenempfängerpartei FDP und der Parteispender Südwestmetall erwähnt!');

Der Tod ist ein Meister aus Oberndorf, Deutschland

31 Januar 2011 von Administrator 1 Kommentar »

Sei es der Drogenkrieg in Mexiko oder die aktuellen Ereignisse in Ägypten, wer ist immer auf Seiten der Sicherheitskräfte mit dabei? Die MP5 und damit Feuerkraft aus Deutschland. Neben der AK47 eine DER wahren Massenvernichtungswaffen weltweit.

Man kann ja über die NRA-USA lästern soviel man möchte, bei den illegalen Waffenlieferung aus dem Ländle nach Mexiko ist die staatliche Kontrolle in Deutschland auf ihre Art ebenso lasch wie in den Staaten. Sowie wie Bayern und Baden-Württemberg mit einer inkonsequenten Steuerfahndung als Standortvorteil für heimische Unternehmen geworben wird, setzen sich die Damen und Herrn der “wirtschaftkompetenten” CDU und FDP auch für die Nichtkontrolle der heimischen Kernenergie und eben Rüstungsunternehmen ein. Da wundert es nicht weiter dass sich die Waffenexporte nach Ägypten jüngst verdoppelt haben und das obwohl nicht erst seit einer Woche bekannt ist, dass Mubarak nicht mal ein lupenreiner Demokrat ist…

Besonders perfide ist hier die Rolle der lokalen reformistischen Gewerkschaften wie der IG Metall Ingolstadt, Zitat IGM-Bevollmächtigter Bernhard Stiedl zur geplanten milliardenschweren Kürzung des Verteidigungsetats: “Wir werden als IG Metall diesem Streichkonzert nicht tatenlos zusehen und deshalb dagegen mobilisieren und zu Aktionen aufrufen”. Liebe IG Metall, tödlich und nicht sozial ist was in der Rüstungsindustrie Arbeit schafft…

Kapitalismus lässt verhungern

31 Januar 2011 von Administrator Keine Kommentare »

Telepolis schreibt im Artikel “Der projizierte Hunger“: “Die weltweite Nahrungsmittelproduktion wird in zehn Jahren mit dem Bedarf nicht mehr mithalten können – eine Folge von Klimaerwärmung und Bevölkerungszuwachs”
Mein Senf: Ja und? Das System lässt verhungern, nicht der Acker der nicht genug produzieren kann. Wie sagte schon Max Horkheimer (führender Kopf der Frankfurter Schule): “Der Hunger allein bietet keinen Anlaß zur Herstellung von Konsumgütern.” oder Jean Ziegler (Von 2000 bis 2008 war er UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung): “Jedes Kind, das heute verhungert, wird ermordet”.

Qualitätsjournalismus in der Süddeutschen zur Legalisierung von Marihuana und den möglichen Steuereinnahmen

15 Oktober 2010 von Administrator Keine Kommentare »

Wau, der Süddeutsche Journalist Bastian Brinkmann betrieb für seinen Artikel “Legalisierung von Marihuana – Das Joint-Venture” nicht nur Recherche, sondern kann sogar selbst rechnen – und das in Zeiten in denen andere große Zeitungen scheinbar nur noch Praktikanten und ehemalige BILD Schreiberlinge beschäftigen:
“Dabei könnte ein offizieller Cannabis-Verkauf bis zu 900 Millionen Euro pro Jahr an Verbrauchsteuern bringen, wie Berechnungen von sueddeutsche.de zeigen (die Daten finden Sie hier in einer Excel-Datei).”
Andererseits hätten sie die Zahlen auch einfach bekommen können: Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen einer Cannabislegalisierung oder auch die Kosten des Drogenverbotes für Deutschland bzgl. allen Drogen errechnet über Zahlen des unten erwähnten Harvard-Professor Jeffry Miron.
Trotzdem Hut ab, soviel echter Journalismus wäre mir sogar was wert – nur finde ich den Flattr Button bei den Süddeutschen nicht…