Archive for December, 2006

Politik mit dem Hanfjournal – Heute zu Gast: Der Max

December 25th, 2006

Das HanfJournal (wp:Hanfjournal) veröffentlich bei myspace inzwischen regelmäßig Videointerviews zum Thema (Drogen-)politik. Da gibt es z.B. eines mit dem Max oder auch mit Kollegen Georg Wurth vom DHV.

PS: hier gibt’s die akutelle Ausgabe des Hanfjournals, u.a. mit einem Artikel zur Frage: “Sand und Schuhcreme: Wie gefährlich sind Streckmittel im Haschisch?”

Podcast von der Hanfparade 2006

December 25th, 2006

Folge 14 des jung | grün | stachelig – Podcast von der Hanfparade 2006 in Berlin mit Max Plenert und Sebastian Brux (Dauer: 7 Minuten) gibt es hier.

WeltAidsTag: Volle Prävention für alle?

December 8th, 2006

Beim Thema Aids-Prävention denkt jedeR an Kondome, vielleicht zusätzlich an treue Monogamie oder an sexuelle Enthaltsamkeit. Vergessen wird dabei die kleine, aber hochgefährdete Gruppe der KonsumentInnen von Heroin und Kokain. Hier wäre Prävention einfach und billig – verhindert wird sie hauptsächlich aus ideologischen Gründen.
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Grüne Beschlüsse zum Rauchverbot

December 8th, 2006

Angesichts des Gewurschtel der großen Koaltion freue ich mich dass auf dem letzten Parteitag der Grünen unter meiner Mitwirkung diese IMHO sehr viel vernünftigere Position geschlossen wurde, vernünftiger integrativer NichtraucherInnenschutz anstelle von der möglichst schlechten Kombination aus totalen Verboten und Nichtstun.

Bündnis 90/ Die Grünen sprechen sich dafür aus und fordern die Bundesregierung auf, folgende Eckpunkte umzusetzen:

1. Der Zugang zu und Aufenthalt in öffentlich-staatlichen Gebäuden muss rauchfrei möglich sein.

2. In privatwirtschaftlich betriebenen Gebäuden, z.B. im Bereich der Gastronomie (insbesondere auch Kneipen und Bars) soll Nichtrauchen Standard werden. Ausnahmen sind möglich, wenn es die (lüftungs)technischen oder räumlich-organisatorischen Voraussetzungen zulassen.

Nicht die Freigabe von Rauschgiften fordern wir …

December 8th, 2006

Als Leserbrief an einige deutsche Zeitungen …

Julia Seeliger forderte in ihrer Rede, die mit dem Zitat “Nicht der Stoff ist das Problem, sondern die Prohibition.” bruchstückhaft wiedergegeben wurde, nicht wie angemerkt eine Freigabe von Rauschgiften. Die Grünen Jugend – deren Beschlußlage sie frei wiedergeben hat – fordert langfristig eine Legalisierung aller Drogen, allerdings in Verbindung mit der Schaffung eines regulierten Drogenmarktes. Durch die Illegalität ist dieser Markt heute „frei“ von staatlicher Kontrolle und deswegen die Quelle vieler Probleme. Es ist ein Faktum dass derzeit illegale Drogen im Falle eines kontrollierten Verkaufs mit gesicherter Qualität und Dosis ungefährlicher wären als heute. Ein legaler Verkauf ausschließlich in Drogenfachgeschäften mit Informations- und Beratungsangeboten wäre ein Ausweg aus der derzeitigen drogenpolitischen Sackgasse.

Die jüngst erschienen Artikel wie „Billiger Stoff sorgt für Rauschgift-Rekorde in Europa“ zeigen, dass es die milliardenteuere Prohibition nicht einmal schafft über eine Verknappung die Preise stabil zu halten. Auch zeigt der Vergleich nationaler Konsumprävalenzen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Härte der Strafverfolgung und der Anzahl der DrogenkonsumentInnen gibt. In den Niederlanden wird unter jungen Leute weniger Cannabis konsumiert als beispielsweise in Deutschland oder Frankreich, obwohl es dort problemlos und legal erhältlich ist. Der War on Drugs, sollte endlich durch eine Regulierung beenden werden – den freien Markt haben wir heute schon.

Als Hinweise zum Weiterlesen:

  • Alle Drogen in die “Drogerie”
  • GRÜNE JUGEND fordert Legalisierung aller Drogen
    30.11.2006: Zum letzte Woche erschienen “Jahresbericht 2006 über den Stand der Drogenproblematik” der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

  • Drogenfachgeschäfte – Beschluss der Mitgliederversammlung auf dem 25. Bundeskongress in Koblenz
  • Der gläserne Abgeordnete

    December 7th, 2006

    Da ich als hessischer Kommunalpolitiker aufgrund unserer Gemeindeordnung sowieso alle meine Mitgliedschaften in Vereinen etc. an das Parlamentsbüro melden muss, kann ich sie auch zusätzlich der gesamten Öffentlichkeit vorstellen: Alle meine Mitgliedschaften, Stand 07.12.2006. Auf eine Nennung aller Adressen habe ich verzichtet, die kennt google auch.