Archiv für November 2008

Wie gefährlich ist Cannabis? Metastudie von Frau Dr. Nicole Krumdiek

29 November 2008

In der letzten Zeit häufen sich wieder die Berichte in den Medien, wonach der Konsum von Cannabis weitaus gefährlicher sein soll, als allgemein angenommen. Es wird auf stark gestiegene Wirkstoffkonzentrationen verwiesen, die Cannabis zu einer gefährlichen und Suchterregenden Droge machen würden. Auch in Gerichtssälen spiegelt sich diese Haltung wider, insbesondere bei den Plädoyers so mancher Staatsanwälte. Dabei liegen bereits viele wissenschaftliche Studien vor, die sich intensiv mit der Gefährlichkeit von Cannabis beschäftigt haben. Nicole Krumdiek hat sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit die Mühe gemacht, die zahlreichen Studien zu sammeln, zu analysieren und zu vergleichen, und ist dabei auf interessante Ergebnisse gestoßen …

Weiterlesen hier oder als PDF

Glücklich ohne Gott

12 November 2008

“Glücklich ohne Gott” ist der Titel eines Süddeutsche Zeitung – Wissen Heftes, das mich angeregt hat über meine eigene Weltanschauung nachzudenken. Der Aussage “Gott ist eine unnötig komplizierte Erklärung für Dinge, die die Wissenschaft einfacher und richtiger erklärt.” (Axel Meyer) kann ich als Physiker voll zustimmen, ansonsten bin ich noch dabei mich über den sog. “Neuen Atheismus” zu informieren, hier einige Links:

  • Manifest des Evolutionären Humanismus von Michael Schmidt-Salomon
  • Humanistischer Pressedienst
  • Giordano Bruno Stiftung
  • Neuer Atheismus – Eine Bedrohung für die westliche
    Zivilisation?
  • Aus der “Zentrale des neuen Atheismus” – Freigeistige Bewegung
  • Mehr Hedonismus wagen!

    12 November 2008

    Der Hedonismus hat heute leider einen eher schlechten Ruf und wird häufig nur mit schnellem und exzessiven Spaß- und Sexkonsum gleichgesetzt. Die ursprünglichen, hedonistischen Ideen von Epikur von Samos und sein Weg zu einem Höchstmaß an Lebensfreude und zur Vermeidung von Unlust gefallen mir gut.

    Die Wiedersacher der Lust sieht er in Furcht, Schmerz und Begierden. Furcht meint sowohl Gottesfurcht, also dass uns übernatürliche Wesen aufgrund unseres Verhaltens oder völlig willkürlich in unser Schicksal eingreifen und die Furcht vor dem Tod. Zum Tod meinte er im Brief an Menoikeus: “Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.” Nicht alle Arten von Schmerzen sind schlecht, als Gegenpol zur Gesundheit kann er der Luststeigerung dienen. Unvermeidliche, aber möglichst kurze obligatorische schmerzhafte Lebensphasen sind kein Problem, aber ansonsten ist Leid etwas unerwünschtes – auch wenn uns Teile der Christentums etwas anderes predigen. Begierden sind teilweise natürlich und notwendig, Essen und Trinken beispielsweise. Luxusbedürfnisse sollten wir aber nicht entwickeln, sonst leiden wir nur unter dem Mangel und freuen uns weniger wenn wir uns mal was gönnen.

    Zusammenfassend wird der epikureische Weise folgendermaßen beschrieben:
    „Er hat seinen Begierden Grenzen gesetzt; er ist gleichgültig gegen den Tod; er hat von den unsterblichen Göttern, ohne sie irgendwie zu fürchten, richtige Vorstellungen; er nimmt keinen Anstand, wenn es so besser ist, aus dem Leben zu scheiden. Mit solchen Eigenschaften ausgerüstet, befindet er sich stets im Zustand der Lust. Es gibt ja keinen Augenblick, wo er nicht mehr Genüsse als Schmerzen hätte.“ Marcus Tullius Cicero: De finibus bonorum et malorum I (“Über das höchste Gut und das größte Übel”), 62; S.86

    “Jetzt lebt wohl und erinnert euch an alle meine Worte.” – Letzte Worte, zu seinen Schülern, 270 v.Chr.

    Unausgeschöpfte Möglichkeiten in der Medizin

    12 November 2008

    Der Patient, der nicht schlucken will braucht vielleicht einfach etwas mehr Mündigkeit = Fähigkeit um die Notwendigkeit der Medikamenteneinnahme selbst zu bewerten, Wirkungen / Nebenwirkungen Verhältnis kritisch abzuschätzen und ggf. Alternativen mit dem Arzt und Apotheker finden.

    Der Feldzug gegen das Vergessen sollte eigentlich an jeder Lehreinrichtung geführt werden …

    Platine mit Hirn – Forscher erzeugen mit Nervenzellen elektrische Schaltelemente und bald bekomme ich meine Datenbuchse, hurra!

    Medikamente gegen unerwünschtes Verhalten sind wohl nicht der richtige Weg, sondern aber ein Menetekel wie eine alternative Drogenpolitik auch aussehen könnte.

    Polylux: Vormarsch der Gottlosen – Atheisten fühlen sich diskriminiert

    12 November 2008


    polylog atheisten gott kirche @ www.polylog.tv/videothek