Archiv für März 2009

Mixa: Abtreibungen = Holocaust / Ratzinger und seine ganz rechtsaußen Kontakte

17 März 2009

Gestalten wie Walter Mixa leistet sich neben der NPD scheinbar nur noch die katholische Kirche, da passt ja selbst die CDU inzwischen! besser auf ihren rechten Flügel auf… Da kann Herr Mixa ja nur froh sein, dass sein Chef auf dem rechten Augen blind ist…

  • Bischofskonferenz – Kritik an Mixa nach Holocaust-Vergleich; Hamburg/Augsburg. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat den Augsburger Bischof Walter Mixa kritisiert. Dieser hatte die Zahl von neun Millionen Abtreibungen in den vergangenen Jahrzehnten mit dem Holocaust, bei dem etwa sechs Millionen Juden ermordet wurde, in Verbindung gebracht.
  • Holocaust-Vergleich – Zollitsch rügt Bischof Mixa; Der Augsburger Bischof hatte die Zahl der ermordeten Juden mit der der Abtreibungen verglichen. Nun fordert der Vorsitzende der Bischofskonferenz eine Klarstellung
  • Ratzinger publizierte in rechtsextremem Verlag – Papst Benedikt XVI. gerät erneut in die Kritik: 1998, als er noch Kardinal war, erschien einer seiner Texte in einem rechtsextremem Verlag – mit seiner Genehmigung.
  • hr2 Der Tag zu gelenkten Presse, Fundamentalisten und der Suche nach neuen Erden

    7 März 2009
  • So machen’s alle: Lob der gelenkten Presse! (audio/mpeg, 17.9 MiB); Medien als Beute: Immer wieder versuchen Politiker, ihren Machtanspruch auf Presse, Rundfunk, Fernsehen geltend zu machen. Recht so, sagen wir. In Russland muss die Berichterstattung dem Staatswohl dienen, in Frankreich darf Sarkozy nicht kritisiert werden, in Italien hat Berlusconi alles im Griff. Nur gelenkte Presse ist gute Presse. Man darf das mit der Pressefreiheit nicht übertreiben. „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Hat Paul Sethe einmal gesagt, der war Gründungsherausgeber der FAZ. Wer nicht reich ist, muss auf anderen Wegen Einfluss nehmen. Durch die Politik zum Beispiel. Così fan tutte, so machen es alle, das wusste schon Mozart. Das Lob der gelenkten Presse: Heute Abend in „Der Tag“.
  • Pius und andere Brüder – Fundamentalisten auf dem Vormarsch? (audio/mpeg, 18.3 MiB); Die Woche der Brüderlichkeit – in der wir uns gerade befinden – soll dem christlich-jüdischen Dialog in Deutschland dienen. Der ist derzeit besonders wichtig, weil der deutsche Papst in Rom die fundamentalistischen Querschläger der Piusbruderschaft zurück in die Kirche geholt hat. Die Traditionalisten umarmt der Papst, die Reformer grenzt er aus. Die Folge: der katholischen Kirche laufen die Gläubigen weg. Und auch bei den Protestanten werden die Klagen über die zunehmende Macht der Fundamentalisten lauter.
  • Leben im Überall – Auf der Suche nach neuen Erden (audio/mpeg, 18.2 MiB); Die NASA startet eine neue Mission ins All – auf der Suche nach Planeten, auf denen Leben möglich wäre. Das Ziel der Raumfahrt ist die Erde, sagten die Astronomen bisher. Jetzt ist ihr Ziel das Auffinden weiterer Erden im Raum. Wir fahnden nach unseren Träumen und Mythen in den Weiten der Universen. Wir können doch nicht wirklich allein sein, ganz allein im unendlichen Raum. Wenn die Entstehung des Lebens einmal möglich war, warum dann nicht mehrfach? Vielleicht verstehen wir sogar, wie es zum Leben auf unserer Erde kam, wenn wir erst eine zweite gefunden haben.
  • Open Source Pharma / DNA Profile / Pharmakonzerne / Ruhe auf Rezept

    5 März 2009
  • FORSCHUNG AKTUELL 10.02.2009 – Open Source Pharma – Bonner Forscher entwickeln einen neuen preiswerten Hepatitis-C Test; Medizin. – Hepatitis C verläuft zunächst meist unbemerkt, kann dann aber eine Leberzirrhose verursachen. Mit einem neuen, preiswerten Test wollen Bonner Forscher die Früherkennung der Krankheit weltweit verbessern. Der Wissenschaftsjournalist Martin Winkelheide berichtet im Gespräch mit Uli Blumenthal.
  • Should babies have their DNA profiled at birth? – Every newborn will, within 10 years, be able to have their entire genome mapped, a leading geneticist claims; Ian Sample; guardian.co.uk, Monday 9 February 2009 17.33 GMT
  • Pharmakonzern – Pfizer will Zahlungen an Ärzte offenlegen; Der weltgrößte Pharmakonzern will demnächst den Großteil seiner finanziellen Beziehungen zu Medizinern offenlegen. Ab 2010 sollen alle Honorare auf der Firmen-Webseite zu finden sein; Von Christina Berndt
  • Profit kontra Patientenwohl – Bayer klagt gegen indische Generika; Der deutsche Konzern will vor indischen Gerichten durchsetzen, dass ein preiswertes Krebsmedikament nicht zugelassen wird. Pharmakritiker befürchten einen Präzedenzfall; VON TARIK AHMIA
  • Ruhe auf Rezept; Von Christina Gerth; DIE ZEIT, 05.02.2009 Nr. 07; In deutschen Altersheimen werden zu viele Psychopharmaka verabreicht. Die Medikamente schaden oft mehr, als sie nützen
  • Ernährung

    5 März 2009
  • Ernährung – Die Kunst des Essens; Von Udo Badelt; ZEIT ONLINE, Tagesspiegel 9.2.2009; Die Deutschen ändern ihre Essgewohnheiten – zum Schlechten. Warum werden wir immer dicker und welchen Einfluss haben fettleibige Mütter auf ihren ungeborenen Nachwuchs?
  • FORSCHUNG AKTUELL 10.02.2009; Erste Produkte für den Umami-Rezeptor helfen, Zucker und Süßstoff bei Lebensmitteln einzusparen; Geschmacksverstärker können Zuckergehalt von Lebensmitteln mindern Von Volker Mrasek
  • Personal Health – America’s Diet: Too Sweet by the Spoonful; By JANE E. BRODY; Published: February 9, 2009; How sweet it is! The American diet, that is. While the current recommendation is a maximum intake of eight teaspoons of sugars a day, one 12-ounce can of regular soda (or a 20-ounce bottle of VitaminWater) delivers eight or nine teaspoons. That means you are at or over the limit before you’ve eaten a single cookie or container of fruit-flavored yogurt, or even some commercial tomato soups or salad dressings with added sugars. The result is an average daily intake of more than 20 teaspoons of sweet calories.
  • Moree than 3m Britons at risk of malnutrition, reports says; John Carvel, social affairs editor; guardian.co.uk, Tuesday 10 February 2009
  • Wie wir so im Hirn ticken…

    5 März 2009
  • Sinnesareale im Großhirn im Bildschirmschoner-Modus; Sehzentrum bleibt auch bei geschlossenen Augen aktiv – Dieser Umstand erlaubt dem Gehirn schnelle Reaktionen
  • Beinahe-Gewinne reizen zum Weiterspielen – Ein knapp verpasster Gewinn wirkt im Gehirn von Glücksspielern ähnlich wie ein richtiger. Die Spieler werden auf diese Weise animiert weiterzuspielen, wie Forscher in einem Experiment beobachtet haben.
  • “Neiden tut weh” und die fiese Schwester Schadenfreude; Matthias Gräbner 14.02.2009; Dass starke Gefühle physische Schmerzen verursachen, wissen romantische Schriftsteller längst. Forscher haben den Effekt nun auch messtechnisch nachgewiesen
  • Psyche – Drum trockne meine Tränen; DIE ZEIT, Ausgabe 08, 2009; Von Marlene Weiss; Die Bedeutung des Weinens für die Reinigung des Gemüts wird überschätzt. Wohltuend wirkt es nur, wenn ein Tröster dabei ist
  • Ein “Nein” im Satz verwirrt das Gehirn; Gehirnstrommessungen zeigten, dass sich der Denkapparat besonders bei falschen Verneinungen schwer tut – Im Alltag sollte daher lieber positiv formuliert werden
  • Vitaminpillen bringen nichts / Folgen von Impfverweigerung

    4 März 2009
  • Präparate ohne Nutzen – Vitaminpillen bringen nichts; Von Eva-Maria Marquardt; Viele Menschen schlucken sie, doch nützlich für die Gesundheit sind Multivitamin-Präparate wohl nicht, wie eine Studie nahelegt.
  • Vital Signs – Regimens: Multivitamins Not Found to Reduce Risks; By NICHOLAS BAKALAR; Published: February 9, 2009; Many postmenopausal women take multivitamins in the belief that they help prevent cardiovascular disease or cancer, but a large study has found that they do neither.
  • 250 Schüler wegen Masern nach Hause geschickt – Häufung von Fällen im Waadtland; 11. Februar 2009, 14:41, NZZ Online; Die Masernepidemie in der Schweiz hat eine Waadtländer Schule besonders hart getroffen: In der Rudolf-Steiner-Schule in Crissier bei Lausanne sind seit letzter Woche rund 40 Schüler erkrankt, wie es am Mittwoch auf Anfrage beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) hiess. Etwa 250 der insgesamt 340 Schüler seien nun nach Hause geschickt worden.