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	<title>Das Plenert Blog &#187; Drogen</title>
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		<title>Qualitätsjournalismus in der Süddeutschen zur Legalisierung von Marihuana und den möglichen Steuereinnahmen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 10:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bastian Brinkmann]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[Hanfverband]]></category>
		<category><![CDATA[Legalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuereinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Wau, der Süddeutsche Journalist Bastian Brinkmann betrieb für seinen Artikel &#8220;Legalisierung von Marihuana &#8211; Das Joint-Venture&#8221; nicht nur Recherche, sondern kann sogar selbst rechnen &#8211; und das in Zeiten in denen andere große Zeitungen scheinbar nur noch Praktikanten und ehemalige BILD Schreiberlinge beschäftigen: &#8220;Dabei könnte ein offizieller Cannabis-Verkauf bis zu 900 Millionen Euro pro Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wau, der Süddeutsche Journalist Bastian Brinkmann betrieb für seinen Artikel &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/legalisierung-von-marihuana-das-joint-venture-1.1002413">Legalisierung von Marihuana &#8211; Das Joint-Venture</a>&#8221; nicht nur Recherche, sondern kann sogar selbst rechnen &#8211; und das in Zeiten in denen andere große Zeitungen scheinbar nur noch Praktikanten und ehemalige BILD Schreiberlinge beschäftigen:<br />
&#8220;Dabei könnte ein offizieller Cannabis-Verkauf bis zu 900 Millionen Euro pro Jahr an Verbrauchsteuern bringen, wie Berechnungen von sueddeutsche.de zeigen (die Daten finden Sie hier in einer <a href="https://spreadsheets.google.com/pub?key=0Aoi8WZGT2wV-dEZEaEEzUXZySk1UYWxWMTFuMkxMZ0E&#038;hl=de&#038;single=true&#038;gid=0&#038;output=html">Excel-Datei</a>).&#8221;<br />
Andererseits hätten sie die Zahlen auch einfach bekommen können: <a href="http://hanfverband.de/index.php/themen/drogenpolitik-a-legalisierung/981-finanzielle-und-wirtschaftliche-auswirkungen-einer-cannabislegalisierung">Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen einer Cannabislegalisierung</a> oder auch die <a href="http://www.alternative-drogenpolitik.de/2010/10/11/die-kosten-des-drogenverbotes">Kosten des Drogenverbotes für Deutschland bzgl. allen Drogen</a> errechnet über Zahlen des unten erwähnten Harvard-Professor Jeffry Miron.<br />
Trotzdem Hut ab, soviel echter Journalismus wäre mir sogar was wert &#8211; nur finde ich den Flattr Button bei den Süddeutschen nicht&#8230;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.max-plenert.de%2Fblog%2Fqualitatsjournalismus-in-der-suddeutschen-zur-legalisierung-von-marihuana-und-den-moglichen-steuereinnahmen&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe> <img src="http://www.max-plenert.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=298" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Drogenpolitik und AIDS vor 1995 im Spiegel Archiv</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 19:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kohlkinder&#8221; wie ich (Jahrgang 1982 oder später) haben die Drogen(tote)- und AIDS-Hysterie in den Jahren 1985-1990 nicht bewusst miterlebt. Gerade in Bayern, aber auch in Frankfurt am Main wurden Vorschläge wie die Internierung von infizierten Drogenabhängige und Prostituierte. Besonders lautstark war hier Staatssekretär Peter Gauweiler (CSU), Kritiker gingen soweit ihm zu unterstellen er würde ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kohlkinder&#8221; wie ich (Jahrgang 1982 oder später) haben die Drogen(tote)- und AIDS-Hysterie in den Jahren 1985-1990 nicht bewusst miterlebt. Gerade in Bayern, aber auch in Frankfurt am Main wurden Vorschläge wie die Internierung von infizierten Drogenabhängige und Prostituierte. Besonders lautstark war hier Staatssekretär Peter Gauweiler (CSU), Kritiker gingen soweit ihm zu unterstellen er würde ein &#8220;Aids-KZ&#8221; und eine &#8220;Art Endlösung&#8221; für Infizierte planen. Ich habe mir deswegen mal die Mühe gemacht das Spiegel Archiv nach entsprechenden Artikel zu durchsuchen, die Ergebnisse liefere ich euch hier. Ferner im Angebot: Eine Strafanzeige gegen Bundesanwalt Bruns, weil er Vergabe von Einmalspritzen an Fixer für rechtlich unbedenklich erklärte, die SPD fordert Heroin vom Staat (1992, die Umsetzung steht noch immer aus&#8230;) und die Cannabisurteile aus Lübeck und Karlsruhe (mit Zitaten von Jugendministerin Angela Merkel und dem guten alten Edmund Stoiber)&#8230;<br />
Die Qualität der eingescannten Artikel ist teilweise suboptimal, im Zweifelsfall schaut euch einfach die PDF Dateien an.<br />
<span id="more-92"></span></p>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/resultset.html?suchbegriff=aids%20homosexuelle&#038;vl=&#038;fo=SPIEGEL&#038;sm=&#038;von=&#038;bis=31.12.1986&#038;attr=&#038;cl=&#038;clsuchbegriff=&#038;clfilter=&#038;cllabel=&#038;quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA">Suche nach AIDS und Homosexuelle vor 1987</a></li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/resultset.html?pc=1&#038;suchbegriff=drogentod%2C%20drogentote&#038;vl=&#038;fo=SPIEGEL&#038;sm=&#038;von=&#038;bis=31.12.1994&#038;attr=&#038;cl=&#038;clsuchbegriff=&#038;clfilter=&#038;cllabel=&#038;quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA">Suche nach Drogentod oder Drogentote vor 1995</a></li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13689810">DER SPIEGEL 18/1994 vom 02.05.1994, Seite 238-242a &#8211; &#8220;DER GERUCH DES BÖSEN&#8221;</a>; Wende in der deutschen Drogenpolitik: Wer Haschisch raucht, muß nicht mehr mit Strafe rechnen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, Dealer zu bestrafen, aber Konsumenten laufenzulassen, löste Jubel bei Kiffern und Verwirrung bei Drogengegnern aus. Konservative Politiker warnen vor &#8220;Amsterdamer Verhältnissen&#8221;.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13681319">DER SPIEGEL 10/1992 vom 02.03.1992, Seite 18-20a &#8211; &#8220;Wie Essen, Trinken und Sex&#8221;</a>; Fällt das Haschisch-Verbot? Die Entscheidung einer Lübecker Strafkammer, die Kriminalisierung des Cannabis vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen, hat Rechtspolitiker ermutigt, nun offen eine Umkehr in der Bonner Drogenpolitik zu fordern. Schon ist die Legalisierung selbst des Gebrauchs harter Drogen im Gespräch.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=14333670">DER SPIEGEL 22/1981 vom 25.05.1981, Seite 59 &#8211; DROGEN Schöner als ein Gummibaum</a>; Der Genuß von Haschisch wird immer beliebter, die Konsumenten erschließen sich neue Bezugsquellen: Cannabispflanzen zu Hause im Blumentopf oder versteckt im Wald. Ist Eigenanbau strafbar?</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13689817">DER SPIEGEL 34/1992 vom 17.08.1992, Seite 102-122a &#8211; Das Böse aus der Büchse</a>; Die deutsche Drogenpolitik steht vor der Wende. Staatsanwälte und Polizeichefs halten die Jagd auf Dealer mittlerweile für aussichtslos. Um der Rauschgiftmafia das Geschäft zu verderben und das Fixer-Elend zu lindern, gibt es nach Ansicht von SPD-Politikern und Drogenexperten nur noch ein Rezept: Heroin vom Staat.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13682335">DER SPIEGEL 11/1993 vom 15.03.1993, Seite 89a &#8211; &#8220;Schaden für die Allgemeinheit&#8221;</a>; Staatssekretär Eduard Lintner und Generalstaatsanwalt Hans Christoph Schaefer über Drogenfreigabe</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13526230">DER SPIEGEL 44/1987 vom 26.10.1987, Seite 44-75 &#8211; &#8220;Helft uns wenigstens beim Abtreten&#8221;</a>; In der Bundesrepublik ist ein &#8220;Glaubenskrieg&#8221; um Ersatzdrogen entbrannt. Darf der Staat, wie in Nordrhein-Westfalen geplant, Junkies mit Stoff aus der Retorte von Hoechst versorgen? Sind Ärzte &#8220;Dealer im weißen Kittel&#8221;, wenn sie Süchtigen einen Trank mit dem synthetischen Opiat Methadon geben? Durch Aids ist die Diskussion brisant geworden,Tausende von drogenabhängigen Prostituierten sind infiziert. Der Rechtsmediziner Bschor:&#8221;Eine der gefährlichsten Virusschleusen in die heterosexuelle Normalbevölkerung ist offen.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13521880">DER SPIEGEL 16/1987 vom 13.04.1987, Seite 42-44 &#8211; JUSTIZ Absurde Vorstellung</a>; Generalbundesanwalt Rebmann hat Strafanzeige gegen einen Bundesanwalt erstattet. Hintergrund: ein Rauschgift-Delikt.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13529943">DER SPIEGEL 45/1988 vom 07.11.1988, Seite 22-24a &#8211; &#8220;Milde für Süchtige, Härte gegen Dealer&#8221;</a>; Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth (CDU) über neue Wege in der Drogenpolitik</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13530256">DER SPIEGEL 30/1988 vom 25.07.1988, Seite 30-42 &#8211; SPIEGEL Titel &#8220;Wer singt, kriegt eine Überdosis&#8221;</a>; Für einen Sniff Kokain, für einen Schuß Heroin tun sie alles: Rauschgiftsüchtige haben die Republik mit einer beispiellosen Verbrechenswelle überzogen. Weil sie kein Geld für Drogen haben, stehlen, erpressen und rauben sie. Immer mehr fallen ihrer Sucht zum Opfer, im ersten Halbjahr 1988 stieg die Zahl der Drogentoten bundesweit um fast 80 Prozent. Politiker und Suchtexperten fordern, den Abhängigen mit der Ersatzdroge Methadon zu helfen.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13526183">DER SPIEGEL 5/1988 vom 01.02.1988, Seite 82a &#8211; SPIEGEL Streitgespräch &#8211; &#8220;Das bringt euch alle in den Knast&#8221;</a>; Gesundheitsminister Heinemann und Sozialsenator Scherf über Aids, Prostitution und die Staatsdroge Methadon</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13516982">DER SPIEGEL 7/1986 vom 10.02.1986, Seite 59b-64a &#8211; AIDS Ungleicher Feind</a>; Das Bundesseuchengesetz, eine Sammlung drakonischer Maßnahmen, soll gegen Aids angewendet werden &#8211; zuerst in München.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13515720">DER SPIEGEL 43/1985 vom 21.10.1985, Seite 196-198a &#8211; &#8220;Sterben, bevor der Morgen graut&#8221;</a>; Die großen Seuchen (V): Aids</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13513167">DER SPIEGEL 5/1985 vom 28.01.1985, Seite 178-183 &#8211; &#8220;Plötzlich stirbst du ein Stück weit&#8221;</a>; SPIEGEL-Reporter Hans-Joachim Noack über die Angst der Homosexuellen vor Aids</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13496349">DER SPIEGEL 36/1989 vom 04.09.1989, Seite 180-191a &#8211; &#8220;Nicht von Puderzucker reden&#8221; Westdeutsche Bürgerinitiativen machen gegen Suchtfolgen und Drogendealer mobil</a>; Aus Verdruß über eine weitgehend wirkungslose Rauschgiftpolitik schließen sich immer mehr Bundesbürger zu Anti-Drogen-Initiativen zusammen. Einige der Gruppen kämpfen lediglich dafür, daß der örtliche &#8220;Spielplatz kein Dealplatz&#8221; wird, andere wollen nach ausländischem Vorbild selbst &#8220;hart durchgreifen&#8221;.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13523741">DER SPIEGEL 21/1987 vom 18.05.1987, Seite 17-19a &#8211; &#8220;Wia geht&#8217;s, wia steht&#8217;s, hoam S&#8217; Aids?&#8221;</a>; Als Panne übereifriger Grenzschützer erklärte das CSUgeführte Bundesinnenministerium die &#8211; später modifizierte &#8211; Anweisung, Aids-Verdächtigen die Einreise zu sperren. In dieser Woche will Bayern einen Zwangskatalog beschließen. Der Freistaat verlangt für die Zukunft Reihenuntersuchungen für alle Bürger, vorab Aids-Tests für Beamtenanwärter und Gefangene und namentliche Meldepflicht bei &#8220;Gefährdung anderer&#8221;.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13523175">DER SPIEGEL 20/1987 vom 11.05.1987, Seite 132-136a &#8211; &#8220;Aids-Infizierte können abgesondert werden&#8221;</a>; Wie Bayern Aids-Verdächtige behandeln will: bestrafen, ausweisen, einsperren Verdachtskontrollen bei Prostituierten, Fixern und anderen Gefährdeten, eine vierteljährliche Untersuchungs- und Nachweispflicht für Risikogruppen, Polizeikontrollen in Bordellen und Absteigen, die Ausweisung infizierter Ausländer, Reihenuntersuchungen für Asylbewerber, die Unterbringung infizierter in geschlossenen Abteilungen &#8211; Inhalt des Zwangskatalogs gegen die Aids-Gefahr, den Bayerns Regierung am Dienstag auf Betreiben von Staatssekretär Gauweiler beschließen will. Auszüge aus dem Entwurf der &#8220;Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern&#8221; (Az: IE-5280-8.2/7/87) an Ämter und Polizeibehörden:</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13520229">DER SPIEGEL 49/1986 vom 01.12.1986, Seite 243b-246a &#8211; AIDS Viele Türen</a>; Die Weltgesundheitsorganisation hat Aids nunmehr zur &#8220;gefährlichsten Seuche&#8221; erklärt. Bonn und die Bundesländer &#8211; außer Bayern &#8211; bleiben weiterhin gelassen.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13524903">DER SPIEGEL 50/1987 vom 07.12.1987, Seite 61 &#8211; Aids: &#8220;Soll der Typ halt krepieren&#8221;</a>; Westdeutschlands Großstädte sind uneins, wie sie mit aidskranken Prostituierten verfahren sollen, die &#8211; allen Mahnungen zum Trotz &#8211; weiterhin anschaffen und die Gesundheit ihrer Freier gefährden. Frankfurt will infizierte Dirnen und Stricher jetzt in Kliniken zwangseinweisen, die meisten anderen Kommunen lehnen eine Kasernierung von Prostituierten ab. Begründung: Kranke könnten in den Untergrund getrieben werden.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13523816">DER SPIEGEL 29/1987 vom 13.07.1987, Seite 72b &#8211; AIDS Vorsicht, ANST</a>; Muß der Beschluß, Aids-Positive in Polizei-Computern zu speichern wieder rückgängig gemacht werden?</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13524500">DER SPIEGEL 22/1987 vom 25.05.1987, Seite 21-24 &#8211; SPIEGEL Titel &#8220;Jetzt muaß i allmählich bremsen&#8221;</a>; Der bayrische Kreuzzug gegen die Todesseuche Aids, vorangetrieben von Staatssekretär Peter Gauweiler, entzweit die Bundesbürger. Während Kritiker dem CSU-Politiker unterstellen, ein &#8220;Aids-KZ&#8221; und eine &#8220;Art Endlösung&#8221; für Infizierte zu planen, rechnet Gauweiler mit wachsender Zustimmung für seine Seuchenpolitik.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13524510">DER SPIEGEL 22/1987 vom 25.05.1987, Seite 25-32 &#8211; SPIEGEL Gespräch &#8220;Safer Sex ist nicht sicher&#8221;</a>; Die bayrischen Staatssekretäre Peter Gauweiler (Innen) und Gebhard Glück (Soziales) über Aids-Bekämpfung</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13529796">DER SPIEGEL 26/1988 vom 27.06.1988, Seite 51-53 &#8211; AIDS Wie ein Dolchstoß</a>; Aids-Infizierte müssen sich für eine Straftat neuer Art vor Gericht verantworten: Sex ohne Kondom. Experten fordern eine Änderung der Gesetze.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13529515">DER SPIEGEL 17/1988 vom 25.04.1988, Seite 238-247 &#8211; SPIEGEL Titel Aids: &#8220;Warum sich also testen lassen?&#8221;</a>; &#8220;Jeder dritte Aids-Test ist falsch&#8221; &#8211; mit dieser Feststellung schreckte die Aids-Kommission des Bayerischen Landtags die Öffentlichkeit. Das sei &#8220;barer Unsinn&#8221;, erwiderten besonnene Politiker und erfahrene Aids-Experten. Trotzdem kam es zur allgemeinen Verunsicherung:Wie oft stempeln Aids- Tests Gesunde zu &#8220;Aids-positiven&#8221;? Wer alles soll sich &#8211; freiwillig oder gezwungenermassen &#8211; einem Aids-Test unterziehen?</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13528788">DER SPIEGEL 13/1988 vom 28.03.1988, Seite 45b-47 &#8211; BAYERN Watschen für Django</a>; Bayrische Gerichte bremsen die Umsetzung des Anti-Aids-Katalogs der CSU-Regierung: Auch behutsamere Methoden der Behörden seien statthaft.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13526310">DER SPIEGEL 2/1988 vom 11.01.1988, Seite 54-62a &#8211; Aids: &#8220;Im Untergrund ein unsichtbares Netzwerk&#8221;</a>; Der schwedische Arzt Michael G. Koch, seit Beginn dieses Jahres in Bayern als Aids-Berater verpflichtet, stieß mit seinem Vorschlag, uneinsichtige Aids-infizierte Drogenabhängige und Prostituierte zu internieren, letzte Woche auf heftigen Widerstand. In einem Beitrag für den SPIEGEL verdeutlicht Koch, anhand von in Schweden aufgedeckten Infektionsketten, wie sich das Aids-Virus unter Heterosexuellen ausbreitet.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=1349659">DER SPIEGEL 49/1989 vom 04.12.1989, Seite 199b-204 &#8211; USA Strahlen aus der Hölle</a>; Konservative Kongreßabgeordnete und Kleriker suchen Amerikas Kunstbetrieb ihre Moralvorstellungen aufzuzwingen.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13496777">DER SPIEGEL 49/1989 vom 04.12.1989, Seite 258-263 &#8211; Menetekel an der Mauer</a></li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13531077">DER SPIEGEL 39/1988 vom 26.09.1988, Seite 70-71a &#8211; AIDS Sofort bejaht</a>; Bayerns Sitten-Polizei gerät bei verdeckten Ermittlungen in der Strich-Szene in Beweisnot &#8211; wegen Aids.</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13530353">DER SPIEGEL 38/1988 vom 19.09.1988, Seite 33-36 &#8211; &#8220;Aus den Bergen kommt die Rettung&#8221;</a>; Bayerns Staatsregierung gerät mit politischen Alleingängen in die Isolation</li>
<li><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13528693">DER SPIEGEL 31/1988 vom 01.08.1988, Seite 58-61a &#8211; AIDS Nicht selten wild</a>; Bayern bleibt in Sachen Aids bei seiner harten Linie &#8211; in Wort und Tat und neuerdings auch in der Rechtsprechung.</li>
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		<title>Politik mit dem Hanfjournal &#8211; Heute zu Gast: Der Max</title>
		<link>http://www.max-plenert.de/blog/politik-mit-dem-hanfjournal-heute-zu-gast-der-max</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Dec 2006 08:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das HanfJournal (wp:Hanfjournal) veröffentlich bei myspace inzwischen regelmäßig Videointerviews zum Thema (Drogen-)politik. Da gibt es z.B. eines mit dem Max oder auch mit Kollegen Georg Wurth vom DHV. PS: hier gibt&#8217;s die akutelle Ausgabe des Hanfjournals, u.a. mit einem Artikel zur Frage: &#8220;Sand und Schuhcreme: Wie gefährlich sind Streckmittel im Haschisch?&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.hanfjournal.de/">HanfJournal</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hanfjournal">wp:Hanfjournal)</a> veröffentlich bei myspace inzwischen regelmäßig Videointerviews zum Thema (Drogen-)politik. Da gibt es z.B. eines mit dem <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=1497994207">Max</a> oder auch mit <a href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&#038;videoid=1524908216">Kollegen Georg Wurth vom DHV</a>.</p>
<p>PS: <a href="http://www.hanfjournal.de/hajo-website/download/pdf/pdf_pdf/2006/0612hajo.pdf"> hier</a> gibt&#8217;s die akutelle Ausgabe des Hanfjournals, u.a. mit einem Artikel zur Frage: &#8220;Sand und Schuhcreme: Wie gefährlich sind Streckmittel im Haschisch?&#8221;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.max-plenert.de%2Fblog%2Fpolitik-mit-dem-hanfjournal-heute-zu-gast-der-max&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe> <img src="http://www.max-plenert.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=58" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Nicht die Freigabe von Rauschgiften fordern wir &#8230;</title>
		<link>http://www.max-plenert.de/blog/nicht-die-freigabe-von-rauschgiften-fordern-wir</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 09:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Leserbrief an einige deutsche Zeitungen &#8230; Julia Seeliger forderte in ihrer Rede, die mit dem Zitat &#8220;Nicht der Stoff ist das Problem, sondern die Prohibition.&#8221; bruchstückhaft wiedergegeben wurde, nicht wie angemerkt eine Freigabe von Rauschgiften. Die Grünen Jugend – deren Beschlußlage sie frei wiedergeben hat – fordert langfristig eine Legalisierung aller Drogen, allerdings in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Leserbrief an <a href="http://news.google.de/news?hl=de&#038;ned=&#038;ie=UTF-8&#038;q=julia+seeliger+freigabe&#038;btnG=News-Suche">einige deutsche Zeitungen &#8230;</a></p>
<p>Julia Seeliger forderte in ihrer Rede, die mit dem Zitat &#8220;Nicht der Stoff ist das Problem, sondern die Prohibition.&#8221; bruchstückhaft wiedergegeben wurde, nicht wie angemerkt eine Freigabe von Rauschgiften. Die Grünen Jugend – deren Beschlußlage sie frei wiedergeben hat – fordert langfristig eine Legalisierung aller Drogen, allerdings in Verbindung mit der Schaffung eines regulierten Drogenmarktes. Durch die Illegalität ist dieser Markt heute „frei“ von staatlicher Kontrolle und deswegen die Quelle vieler Probleme. Es ist ein Faktum dass derzeit illegale Drogen im Falle eines kontrollierten Verkaufs mit gesicherter Qualität und Dosis ungefährlicher wären als heute. Ein legaler Verkauf ausschließlich in Drogenfachgeschäften mit Informations- und Beratungsangeboten wäre ein Ausweg aus der derzeitigen drogenpolitischen Sackgasse.</p>
<p>Die jüngst erschienen Artikel wie „Billiger Stoff sorgt für Rauschgift-Rekorde in Europa“ zeigen, dass es die milliardenteuere Prohibition nicht einmal schafft über eine Verknappung die Preise stabil zu halten. Auch zeigt der Vergleich nationaler Konsumprävalenzen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Härte der Strafverfolgung und der Anzahl der DrogenkonsumentInnen gibt. In den Niederlanden wird unter jungen Leute weniger Cannabis konsumiert als beispielsweise in Deutschland oder Frankreich, obwohl es dort problemlos und legal erhältlich ist. Der War on Drugs, sollte endlich durch eine Regulierung beenden werden – den freien Markt haben wir heute schon.</p>
<p>Als Hinweise zum Weiterlesen: </p>
<li><a href="http://www.julia-seeliger.de/alle-drogen-in-die-drogerie/">Alle Drogen in die “Drogerie”</a>
</li>
<li><a href="http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/presse/320751.html">GRÜNE JUGEND fordert Legalisierung aller Drogen</a><br />
30.11.2006: Zum letzte Woche erschienen &#8220;Jahresbericht 2006 über den Stand der Drogenproblematik&#8221; der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND: </p>
</li>
<li><a href="http://www.gruene-jugend.de/themen/drogen/91309.html">Drogenfachgeschäfte &#8211; Beschluss der Mitgliederversammlung auf dem 25. Bundeskongress in Koblenz</a>
</li>
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		<item>
		<title>Warum die Tabakindustrie nie zugeben wird, dass Passivrauchen schädlich ist &#8230;</title>
		<link>http://www.max-plenert.de/blog/warum-die-tabakindustrie-nie-zugeben-wird-dass-passivrauchen-schadlich-ist</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 15:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[Passive Smoking Presentation by the Verband Der Cigarettenindustrie at the Occasion of the Nma&#8217;s Workshop in Washington D.C. 830920 (http://tobaccodocuments.org/pm/2501021630-1639.html): &#8220;The war declared on smoking [...] would become a deadly threat to the long-term survival Df our industry if passive smoking could be proven to be a real health hazard.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passive Smoking Presentation by the Verband Der Cigarettenindustrie at the Occasion of the Nma&#8217;s Workshop in Washington D.C. 830920 (http://tobaccodocuments.org/pm/2501021630-1639.html):</p>
<p>&#8220;The war declared on smoking [...] would become a deadly threat to the long-term survival Df our industry if passive smoking could be proven to be a real health hazard.&#8221;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.max-plenert.de%2Fblog%2Fwarum-die-tabakindustrie-nie-zugeben-wird-dass-passivrauchen-schadlich-ist&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe> <img src="http://www.max-plenert.de/blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=51" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Wir schneiden uns die Welt, wie sie uns gefällt &#8230;</title>
		<link>http://www.max-plenert.de/blog/wir-schneiden-uns-die-welt-wie-sie-uns-gefallt</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 08:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heutige (23.08.2006) Ausgabe der Ärzte Zeitung berichtet über eine neuen strangen Versuch die Volksgesundheit zu schützen: Da Rauchen laut WHO Definition grundsätzlich böse ist, sollen Tom und Jerry ein Rauchverbot bekommt &#8211; so fordert es zumindest die Regulierungsbehörde der britischen Unterhaltungsindustrie (Ofcom). Die Ofcom regierte auf Kritik mit dem Kommentar, dass alleine schon die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige (23.08.2006) Ausgabe der Ärzte Zeitung berichtet über eine neuen strangen Versuch die Volksgesundheit zu schützen: Da Rauchen laut WHO Definition grundsätzlich böse ist, sollen Tom und Jerry ein Rauchverbot bekommt &#8211; so fordert es zumindest die Regulierungsbehörde der britischen Unterhaltungsindustrie (Ofcom). Die Ofcom regierte auf Kritik mit dem Kommentar, dass alleine schon die &#8220;Möglichkeit eines Schadens&#8221; am Schneidetisch ausgeschlossen werden müsse. Aha, die Möglichkeit eines Schadens, das scheint ja wohl inzwischen ausreichend Argument für alle Arten der Zensur und Überwachung zu sein&#8230;</p>
<p>Das Ganze ist im übrigen keine neue Taktik, Zitat http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_und_Jerry: &#8220;Neuveröffentlichungen sind heutzutage oft zensiert; sowohl bei TV-Ausstrahlungen wie auch auf den DVD-Veröffentlichungen wurden Gewaltstellen bzw. angeblich rassistische Stellen (z.B. wenn sich nach einer Explosion das Gesicht einer Person schwarz verfärbt) gekürzt.&#8221;</p>
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		<title>Cannabis als Medizin</title>
		<link>http://www.max-plenert.de/blog/cannabis-als-medizin</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 19:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Grundlagen: Cannabis als Medizin &#8211; 12 Seiten kompakte und gute Informationen Neuigkeiten: An die Mitglieder des Forums auf der Webseite der ACM (cannabis-med.org) Hallo, ich möchte den Forumsteilnehmern eine schriftliche Frage des drogenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. med. Harald Terpe, an die Bundesregierung zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, sowie die Antwort der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundlagen: <a href="http://www.cannabis-med.org/german/download/magazin2006.pdf">Cannabis als Medizin &#8211; 12 Seiten kompakte und gute Informationen</a></p>
<p>Neuigkeiten:<br />
An die Mitglieder des Forums auf der Webseite der ACM (cannabis-med.org)</p>
<p>Hallo,</p>
<p>ich möchte den Forumsteilnehmern eine schriftliche Frage des drogenpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. med. Harald Terpe, an die Bundesregierung zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, sowie die Antwort der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Frau Marion Caspers-Merk, zur Kenntnis geben.<br />
 <span id="more-41"></span><br />
Offensichtlich ist das von gesundem Menschenverstand geprägte Urteil Frau Caspers-Merk recht unangenehm. Ich möchte daher weiterhin dazu anregen, möglichst viele Anträge an das BfArM zu stellen. Sollte es dem BfArM zu aufwändig werden, jeden Antrag einzeln sorgfältig zu prüfen, so könnte sich das Bundesgesundheitsministerium als aufsichtsführende Behörde genötigt fühlen, eine mit dem Urteil in Übereinstimmung zu bringende generelle politische Lösung zu forcieren. Immerhin &#8211; darin sollte an dieser Stelle erinnert werden &#8211; steht die bisherige Rechtsauffassung der Bundesregierung und des BfArM nicht nur im Widerspruch zu der des Bundesverwaltungsgerichts, sondern auch der des Bundesverfassungsgerichts vom Januar 2000.</p>
<p>Viele Grüße</p>
<p>Dr. Franjo Grotenhermen</p>
<p>Auszug aus Bundestagsdrucksache 16/613</p>
<p>Abgeordneter Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)<br />
Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Genehmigungspraxis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nach § 3 des Betäubungsmittelgesetzes (BVerwG 3 C 17.04)?</p>
<p>Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Marion Caspers-Merk vom 6. Februar 2006<br />
Mit dem o. g. Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 17. Februar 2004 geändert und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter Aufhebung des ablehnenden Bescheids vom 4. August 2000 und des Widerspruchsbescheids verpflichtet, über den Antrag des Klägers auf Erlaubnis zum Erwerb von Cannabis zu medizinischen Zwecken erneut zu bescheiden. Die Bundesregierung hat ebenso wie das beklagte BfArM in dem Verfahren eine Rechtsauffassung zur Auslegung des § 3 Abs. 2 Betäubungsmittelgesetz vertreten, die das BVerwG nicht teilt. Insbesondere hat die Bundesregierung das Merkmal des öffentlichen Interesses anders ausgelegt, als es das BVerwG tut. Die Verwaltung, insbesondere das BfArM, ist an die höchstrichterliche Entscheidung gebunden und wird sie bei der erneuten Prüfung des Antrags berücksichtigen.</p>
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