Wer wie “Süddeutsche Zeitung” zum derzeitigen Konflikt zwischen Israel und der Libanon meint “Israel greift an zwei Fronten an”, der irrt. Die Forderungen Israels machen deutlich: Die pro-iranische Hisbollah, die im Libanon Regierungspartei ist, muss die beiden aus Israel Entführten Soldaten freilassen sowie ihre Raketenangriffe beenden. Man muss sich klar machen, dass die Hisbollah keineswegs irgendeine bewaffnete Gruppe im Libanon ist, sondern dort teilweise der Staat selbst ist – inklusive eines beachtlichen Waffenarsenals. Mit Millionenspenden (u.a. aus dem Iran) und Waffen unterstützt sie auch militante Palästinenser – diese verschossen seit dem Abzug israelischer Truppen vor einem Jahr aus dem Gazastreifen einige Hundert Raketen auf Israel. Die militärischen Aktionen Israels sind somit keineswegs ein Angriff, sondern die Abwehr permanenter Attacken auf das eigene Land. Im Gegensatz zu den Terrorangriffen der Hisbollah greifen die israelischen Truppen gezielt strategische Ziele wie (militärische) Infrastruktur an. Natürlich gibt es hierbei auch zivile Opfer, dies ist bedauerlich aber nicht zu vermeiden. Einen Staat, der sich gegen reale Angriffe einer Terrororganisation wehrt, als Aggressor hinzustellen ist meiner Meinung nach wirklich absurd.




…und wie man im Nachhinein nun erfahren hat, haben israelische Truppen ganze Landstriche vermint zurück gelassen, Landstriche, auf denen Zivilisten wohnen, die NICHT zur Hisbollah gehören. Soviel also zu den “gezielten Angriffen auf strategische Ziele”. Diese Lüge wird während jedem Krieg verbreitet. Schade, dass manche sie immer noch glauben…